Warum Sie einen Autositz nach einem Unfall ersetzen sollten?

Ein Autositz kann nach einem Autounfall völlig intakt aussehen. Es sind möglicherweise keine sichtbaren Risse, gebrochenen Teile oder offensichtliche Verformungen vorhanden.

Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass er wieder sicher verwendet werden kann.

Bei einem Unfall ist ein Kindersitz Kräften ausgesetzt, die weit über das hinausgehen, was bei normaler Fahrt auftritt. Einige dieser Kräfte können die Struktur des Sitzes, das Gurtsystem, die Befestigungspunkte oder die energieabsorbierenden Komponenten beeinträchtigen – auch wenn der Schaden von außen nicht sichtbar ist.

Deshalb geben führende Sicherheitsorganisationen und Kindersitzhersteller spezifische Anweisungen zum Austausch von Kindersitzen nach einem Unfall.

Keine sichtbaren Schäden bedeutet nicht immer keine Schäden.


Was passiert mit einem Autositz bei einem Unfall?

Ein Kindersitz ist so konzipiert, dass er die Aufprallkräfte ableitet und das Kind schützt.

Bei einer Kollision wirken der Sitz und seine Komponenten zusammen, um das Kind zu sichern und die durch den Aufprall erzeugte Energie zu bewältigen. Dies kann die strukturellen und sicherheitsrelevanten Komponenten des Sitzes erheblich belasten.

Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) empfiehlt, einen Autositz nach einem mittelschweren oder schweren Unfall auszutauschen, um den fortgesetzten Schutz bei einem Aufprall zu gewährleisten.

Der wichtige Punkt ist, dass eine rein visuelle Inspektion allein nicht Aufschluss darüber geben kann, ob der Sitz seine ursprüngliche Schutzfunktion behalten hat.


Warum muss ein Autositz ersetzt werden, auch wenn er intakt aussieht?

1. Verdeckte strukturelle Schäden sind möglicherweise nicht sichtbar

Ein Autositz kann strukturelle Komponenten enthalten, die von Stoff, Polsterung oder anderen Teilen verdeckt sind.

Nach einem Unfall könnten diese Komponenten Kräften ausgesetzt gewesen sein, die bei einer normalen Inspektion nicht offensichtlich sind.

Dies ist einer der Hauptgründe, warum sich Eltern nicht ausschließlich auf das Aussehen des Sitzes verlassen sollten.


2. Kunststoffkomponenten können nach einem Aufprall Ermüdungserscheinungen zeigen

Die strukturelle Schale und andere Kunststoffkomponenten eines Autositzes sind dafür ausgelegt, spezifischen Aufpralllasten standzuhalten.

Nach einem Aufprall können Schäden Risse, Verformungen oder Materialermüdung umfassen. Einige Anzeichen können subtil oder schwer zu erkennen sein, ohne den Bezug zu entfernen und die relevanten Komponenten zu inspizieren.

Der ADAC weist darauf hin, dass Risse, Verformungen und sogenannte „Weißbruch“-Marken in Kunststoffkomponenten auf Materialschäden hindeuten können. Er warnt auch davor, Kindersitze, die in einen Unfall verwickelt waren, nicht mehr zu verwenden.


3. Gurt und Schnalle sind sicherheitsrelevante Komponenten

Das Gurtsystem spielt eine entscheidende Rolle dabei, ein Kind während einer Kollision richtig zu sichern.

Ein Aufprall kann erhebliche Kräfte auf Gurt, Schnalle und zugehörige Komponenten ausüben. Schäden oder Verformungen sind nicht immer offensichtlich.

Deshalb reicht es nicht unbedingt aus, zu prüfen, ob die Schnalle noch einrastet oder ob der Gurt noch normal aussieht, um festzustellen, dass das System nicht beeinträchtigt wurde.


4. ISOFIX- und Verbindungssysteme können ebenfalls betroffen sein

Bei Sitzen, die ISOFIX oder andere Befestigungssysteme verwenden, ist die Verbindung zwischen Kindersitz und Fahrzeug ein weiterer wichtiger Bestandteil des gesamten Schutzsystems.

Der ADAC weist darauf hin, dass unfallbedingte Schäden Verriegelungskomponenten beeinträchtigen können und dass ein in einen Unfall verwickelter Sitz nicht einfach als sicher angesehen werden sollte, nur weil er intakt erscheint.

Ein Sitz, der nicht richtig in seine Basis oder die Fahrzeugbefestigungspunkte einrastet, kann den Schutz nicht bieten, für den er konstruiert wurde.


Was sagen Sicherheitsorganisationen?

Verschiedene Organisationen haben unterschiedliche Kriterien dafür, was einen Unfall ausmacht, der einen Austausch erfordert. Daher gibt es keine einzige universelle Regel, die besagt, dass jeder kleine Unfall automatisch einen Austausch erfordert.

NHTSA

Die NHTSA empfiehlt, Kindersitze nach einem mittelschweren oder schweren Unfall auszutauschen.

Sie definiert auch einen leichten Unfall anhand von fünf Bedingungen, die alle erfüllt sein müssen, darunter keine Verletzungen, keine Airbag-Auslösung, keine Schäden an der dem Kindersitz nächstgelegenen Tür, das Fahrzeug muss fahrtüchtig bleiben und keine sichtbaren Schäden am Kindersitz.

Die NHTSA rät Eltern auch, die Anweisungen des Herstellers zu befolgen.

ADAC

Der deutsche ADAC betont, dass ein in einen Unfall verwickelter Kindersitz nicht mehr verwendet werden sollte, da selbst kleine, fast unsichtbare Schäden ein Sicherheitsrisiko darstellen können. Er hebt insbesondere mögliche Schäden an der Sitzschale, den Gurtkomponenten und den ISOFIX-Systemen hervor.

Die Richtlinien können zwischen Organisationen und Herstellern variieren, daher sollten Eltern immer die Anweisungen für ihren spezifischen Kindersitz überprüfen.


Kann man den Sitz einfach selbst inspizieren?

Eine Sichtprüfung ist nützlich, kann aber nicht unbedingt bestätigen, dass ein Autositz nach einer Kollision noch für den Gebrauch geeignet ist.

Sie können nach folgenden Merkmalen suchen:

  • Risse oder Verformungen

  • Gebrochene oder fehlende Teile

  • Beschädigte Gurte

  • Probleme mit der Schnalle

  • Probleme mit ISOFIX-Verbindungen oder Verriegelungsmechanismen

Das Fehlen dieser sichtbaren Probleme beweist jedoch nicht automatisch, dass der Sitz nicht vom Aufprall betroffen ist.

Aus diesem Grund ist es der sicherere Ansatz, den Sitz zu ersetzen, wenn dies vom Hersteller oder den geltenden Sicherheitsrichtlinien empfohlen wird.


Was tun nach einem Unfall?

Wenn Ihr Autositz in einen Unfall verwickelt war:

1. Verwenden Sie den Sitz nicht mehr, wenn ein Austausch empfohlen wird.

2. Überprüfen Sie die Herstelleranweisungen.

3. Dokumentieren Sie den Unfall und bewahren Sie relevante Unterlagen auf.

4. Kontaktieren Sie den Hersteller, wenn Sie unsicher sind, was zu tun ist.

5. Ersetzen Sie den Sitz, wenn dies gemäß den Herstellerrichtlinien oder den geltenden Unfallkriterien erforderlich ist.

Das Ziel ist einfach: Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind einen Autositz hat, dessen Schutzfunktion Sie vertrauen können.


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Der Austausch eines Autositzes nach einem Unfall kann für Familien eine unerwartete Ausgabe sein.

Um diesen Prozess zu erleichtern, hat Fenarrio das 5-Jahres-Unfallersatzprogramm für den Fenarrio AS5 eingeführt.

Für qualifizierte Produkte bietet Fenarrio:

Einen qualifizierenden Unfall.

Einen kostenlosen Ersatz.

Fünf Jahre Schutz.

Das bedeutet, dass Kunden, wenn ein qualifizierter Fenarrio AS5 innerhalb des fünfjährigen Programmzeitraums in einen qualifizierenden Unfall verwickelt ist, einen kostenlosen Ersatz erhalten können, vorbehaltlich der Programmbedingungen.

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Häufig gestellte Fragen

Kann ein Autositz nach einem Unfall ersetzt werden?

Ja. Je nach den Umständen des Unfalls und den Herstelleranweisungen muss ein Kindersitz möglicherweise ersetzt werden. Die NHTSA empfiehlt den Austausch nach mittelschweren oder schweren Unfällen, während einige Hersteller umfassendere Empfehlungen zum Austausch geben.

Kann ein Autositz intakt aussehen, aber dennoch versteckte Schäden haben?

Ja. Aufprallkräfte können Schäden verursachen, die bei einer normalen äußeren Inspektion nicht sichtbar sind.

Erfordert jeder kleine Unfall einen neuen Autositz?

Nicht unbedingt. Die NHTSA hat spezifische Kriterien für einen leichten Unfall, und alle diese Kriterien müssen erfüllt sein. Auch die Herstellerempfehlungen können variieren.

Warum sollte ich einen Sitz nicht weiterverwenden, der unbeschädigt aussieht?

Weil eine normale Sichtprüfung nicht unbedingt feststellen kann, ob strukturelle oder sicherheitsrelevante Komponenten durch Aufprallkräfte beeinträchtigt wurden.

Bietet Fenarrio einen Unfallersatz an?

Ja. Der Fenarrio AS5 ist durch das 5-Jahres-Unfallersatzprogramm abgedeckt, das einen kostenlosen Ersatz nach einem qualifizierenden Unfall innerhalb von fünf Jahren bietet, vorbehaltlich der Programmbedingungen.


Ein Unfall. Ein Ersatz. Fünf Jahre Schutz.

Bei Fenarrio sind wir der Meinung, dass die Kindersicherheit nicht enden sollte, wenn die Fahrt vorbei ist.

Die richtige Reaktion nach einem Unfall ist nicht nur die Frage, ob ein Autositz beschädigt aussieht. Es geht darum, sicherzustellen, dass dem Sitz weiterhin vertraut werden kann, Ihr Kind zu schützen, wenn es am wichtigsten ist.

Deshalb bietet der Fenarrio AS5 eine zusätzliche Ebene der Sicherheit:

Ein qualifizierender Unfall. Ein kostenloser Ersatz. Fünf Jahre Schutz.

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